18. März 2011
Connect
Die vor- und zwischenstädtischen Freiräume besitzen ein hohes Potential wenn es darum geht, verschiedene Siedlungsstrukturen, Quartiere oder Gemeinden zu agglomerieren – so zumindest lautet der zeitgeistliche Grundtenor in Raumplanung und Städtebau. Im Bestreben, Wachstum und Verdichtung zu steuern und neue urbane Qualitäten zu schaffen, spriessen landauf landab Visionen, Konzepte und Projekte für neue Landschafts- und Freiraumstrukturen.
Doch kommen all diese wunderbaren Aare-, Wigger-, Limmattal- und anderen Fliessgewässerparks je über das Stadium der Radweg­signali­sie­rung hinaus? Schaffen es grüne Freiräume am Siedlungsrand tatsächlich, Stadt und Land zu versöhnen? Was soll eigentlich verbunden werden, für wen und wie? Gelingt der Spagat, sowohl für die Quartierbewohner wie auch für deren Füchse und Hasen optimale Habitate anzubieten?
Welche Potentiale schlummern in der Peripherie tatsächlich und wie können sie wach geküsst werden? Was für neue Räume entstehen zwischen der Campagne genevoise und der Glatttalstadt? Welche Qualitäten und welche Ästhetik kennzeichnen sie? Welche gestalterischen Strategien und Werkzeugkästen führen zum Erfolg?
Diese und andere Fragen wollen wir am Rapperswiler Tag 2011 aus verschiedensten Warten und anhand konkreter Beispiele diskutieren.