Freitag, 6. März 2015
ATMOSPHÄRE, SINNLICHKEIT, RAUM

Michael Jakob

Professor für Geschichte und Theorie der Landschaft

Born 1959

Studies:

1979–1980 Semiotics, Philosophy Department, Stuttgart University, Germany
1980–1983 Law, Philosophy, German and French Literature, Tübingen University, Germany
1983–1985 Philosophy, German and French Literature, Comparative Literature, Faculty of Letters, Geneva University, Switzerland

Diplomas:

1985 Master, German Literature, Faculty of Letters, Geneva University
1992 PhD, Faculty of Letters, Geneva University, Switzerland, thesis: «Das 'Andere' Paul Celans oder von den Paradoxien relationalen Dichtens»
1995 Habilitation, Faculty of Letters, Berne University, Switzerland, habilitation thesis: «'Schwanengefahr' – Aufstieg und Fall des lyrischen Subjekts im Zeichen des Schwans»

Professor (chair, since 1998), Comparative Literature, Faculty of Letters, Grenoble University, France
Professor (since 2003), History and Theory of landscape, EIL Lullier/ hepia (Haute école du paysage, d'ingénierie et d'architecture), Geneva, Switzerland
Head, Landscape and Art Section, hepia (Haute école du paysage, d'ingénierie et d'architecture), Geneva, Switzerland
Head, Theory Programme, Architecture Master, Joint Master Programme, hepia-EIF-Burgdorf
Lecturer, History and Theory of Architecture, EPFL, Lausanne, Switzerland
Visiting Professor, GSD, Harvard University, USA

Larissa Fassler

www.larissafassler.com
Artist

Born 1975 in Vancouver, Canada
Lives and works in Berlin, Germany

1994–1996 Studio Arts Diploma, graduated with distinction, Capilano College, North Vancouver
1996–1999 Bachelor of Fine Arts, Specialisation: Sculpture, graduated with great distinction, recipient of the Alfred Pinsky Medal (awarded to the highest ranking graduate in the BFA Program), Concordia University, Montreal
2002–2003 Master of Fine Arts from Goldsmiths' College, University of London, London

Larissa Fassler's work has been exhibited internationally in solo and group exhibitions in Germany, France, England, Sweden, Belgium, Austria, Canada and Mexico. Critical reviews of her work have appeared in Artforum, Artpress and Deutsche Bank ArtMag. Her work has been included in books such as «Imagine Architecture» and «Beyond Architecture from Gestalten and Dirt» from the MIT Press. Her work is held in a number of collections: FMAC Paris, Staatliches Museum Schwerin, Deutsche Bank Collection, Fpm Collection, National Library of Quebec, as well as many private collections.

Heinz Nigg

www.av-produktionen.ch
Ethnologe und Kulturschaffender, Zürich

Geboren 1949 in Zürich

Heinz Nigg hat Ethnologie, Geschichte und Politikwissenschaft an der Universität Zürich studiert. Seit 1980 ist er freiberuflich als Ethnologe und Kulturschaffender tätig. Seine Arbeitsfelder sind soziale Bewegungen, Alternativkultur, Jugendprotest, Migration, urbane Entwicklung, Medienkunst und Visuelle Anthropologie. In den 70er- und 80er-Jahren gehörte er zu den Wegbereitern der community arts- und community media-Bewegung in London und der Schweiz.

Die Videocollage «Die Utopie vom selbstbestimmten Wohnen» von Heinz Nigg ist im Rahmen des Genossenschaftstags 2014 der Zürcher Bau- und Wohngenossenschaft Kraftwerk1 entstanden und behandelt die Frage nach dem Wohnen im urbanen Raum. Sie enthält einen Beitrag der «Aussersihler Wochenschau» (1987) zu einem Text von Ernst Bloch sowie Auszüge aus der multimedialen Lesung «Reading Cities» (1994) mit Texten von John Cage und Henri Lefebvre.

Anne Brandl

www.lampugnani.arch.ethz.ch
Stadt- und Regionalplanerin, Zürich

Geboren 1978 in Berlin (D)

Anne Brandl studierte von 1997 bis 2003 Stadt- und Regionalplanung an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus (Deutschland). Von 2004 bis 2007 forschte sie am Netzwerk Stadt und Landschaft der ETH Zürich im Rahmen des Projektes «Stadträumliche Strategien für den suburbanen Raum». Von 2007 bis 2011 unterrichtete sie als Assistentin an der Professur für Geschichte des Städtebaus, ETH Zürich. Ihre Dissertation «Die sinnliche Wahrnehmung von Stadtraum. Städtebautheoretische überlegungen» wurde von 2011 bis 2013 im Rahmen des Marie Heim-Vögtlin-Programms des Schweizerischen Nationalfonds gefördert. Nach der erfolgreichen Verteidigung der Doktorarbeit arbeitet sie seit 2013 bei ernst niklaus fausch Architekten als Projektleiterin im Bereich Städtebau. Dort versucht sie ihr Wissen zur sinnlichen Wahrnehmung bei der stadträumlichen Qualifizierung der Agglomeration LuzernSüd einzusetzen.

Anne Brandl engagiert sich als Regionalgruppenleiterin Deutschschweiz im Netzwerk frau+sia des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins. Sie ist verheiratet und hat zwei Töchter, die ihre Wahrnehmung des öffentlichen Raumes immer wieder auf unerwartete Weise bereichern.

Karl-Heinz Einberger

einberger.netzhal.de
Bildhauer, Freising

Geboren 1964 in Memmingen (D)

Nach kurzer Berufspraxis als Bauingenieur studierte Karl-Heinz Einberger Bildende Kunst und Bildhauerei in Cedar Falls, Iowa (USA), und an der Akademie der Bildenden Künste München. Sein Interesse an kollaborativen Arbeitsprozessen führte 2000 zur Gründung des Künstlernetzwerks netzhalde, mit dem er neben eigenen künstlerischen Projekten Arbeiten im öffentlichen Raum realisiert. Nach Lehrtätigkeiten an der Technischen Universität München und der Akademie der Bildenden Künste München ist er seit 2013 Professor für Gestaltungsgrundlagen und Künstlerische Praxis an der Fakultät für Landschaftsarchitektur der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf.

Hansjörg Gadient

www.hsr.ch
Professor für Freiraumentwurf an der HSR Hochschule für Technik Rapperswil

Geboren 1962 in Davos

Hansjörg Gadient hat an der ETH in Zürich und der Universität der Künste Berlin Architektur und Städtebau studiert und 1990 diplomiert. An beiden Hochschulen hat er als Lehrbeauftragter und Oberassistent Architektur unterrichtet. Nach Engagements als Stadtplaner in Berlin und als Chefredaktor in Zürich arbeitet er seit Februar 2012 als Professor für Freiraumentwurf an der Hochschule für Technik in Rapperswil.

Studierende der Abteilung Landschaftsarchitektur an der HSR, 1. und 3. Semster:
Simon Baumann, Helena Bleiker, Jeanette Guggisberg, Dominik Läng

Anouk Vogel

www.anoukvogel.nl
BA (Hons) Landscape Architecture
Owner of Anouk Vogel landscape architecture

Born in 1977 in Geneva

1996–2001 Studies Landscape Architecture, Dipl Hons with Distinction, Manchester Metropolitan University, UK
1998–1999 Erasmus Exchange, Wageningen University, NL
1999–2000 West 8 Urban Design & Landscape Architecture, Rotterdam, NL
2002–2006 Bureau B+B Urban Planning and Landscape Architecture, Amsterdam, NL
2006–2007 Inside Outside / Petra Blaisse, Amsterdam, NL
2007 Founded Anouk Vogel landscape architecture, Amsterdam, NL

After her studies Anouk Vogel moved to the Netherlands where she has been living and working since then. In 2007 she founded her own practice in Amsterdam. In 2009 she won the competition for the new furniture of the Vondelpark, a Dutch National Heritage Site. She was also one of the winners of the prestigious Prix de Rome for architecture in 2010. Currently she is working on the National Pavilion of the Kingdom of Bahrain that she designed together with architect Anne Holtrop for the Expo 2015 in Milan. She is regularly teaching and giving lectures in the Netherlands and abroad.

Robin Winogrond

www.studiovulkan.ch
Landschaftsarchitektin & Urban Design SIA
Studio Vulkan Landschaftsarchitektur, Zürich

seit 2014 Mitinhaberin Studio Vulkan Landschaftsarchitektur, Zürich
2008–2012 Mitglied der Stadtbaukommission Luzern
2000–2008 Dozentin an der ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Winterthur
1998 Gründung Robin Winogrond Landschaftsarchitekten, Zürich / Stuttgart
1992–1996 Wissenschaftliche Mitarbeiterin TU Stuttgart und freischaffende Landschaftsarchitektin
1990–1991 Studium Stuttgarter Akademie der Bildenden Künste
1986–1989 Master of Landscape Architecture, Louisiana State University
1984–1986 Mitarbeiterin Büro Camiros Urban Planning, Chicago
1980–1984 Bachelors of Arts in Urban Design, University of Wisconsin

Marlén Gubsch

www.panbern.ch
Projektleiterin in den Bereichen Wald und Landschaft, Pan Bern AG

Marlén Gubsch arbeitet seit 2010 im forstlichen Beratungs- und Dienstleistungsbüro Pan Bern AG, das sich neben der Waldplanung und Betriebsberatung auch mit den Themen Landschaft und Nachhaltige Ressourcennutzung befasst. Sie studierte Forstwissenschaften in Tharandt (D / TU Dresden) und promovierte danach im Bereich der Biodiversitätsforschung an der ETH Zürich. Im Bereich Landschaft beschäftigte sie sich bisher vor allem mit Fragen zur Landschaftsästhetik und mit ästhetischen Gestaltungsansätzen mit Bezug zum Wald.

Sibylle Aubort Raderschall

www.raderschallpartner.ch
Landschaftsarchitektin HTL BSLA SIA
geschäftsführende Partnerin raderschallpartner ag
landschaftsarchitekten bsla sia

Geboren 1961 in Zürich

1986 Diplom Hochschule Rapperswil
1986–1989 Selbständige Arbeiten und Projekte
1990–2008 Raderschall Landschaftsarchitekten AG mit Roland Raderschall
1995–1997 Einsitz in zahlreichen Wettbewerbsjurys
1997–2001 Mitglied der Wettbewerbskommission BSLA
(1997-2009 Vorsitz)
2001–2002 Mitglied der Kommission SIA 142/143 Wettbewerbe und Studienaufträge, seit 2012 Vizepräsidium der Kommission
2002–2003 Professeure invitée an der EPFL Lausanne, Département Architecture
2005–2011 Mitglied der Stadtbildkommission Bern
2005–2011 Mitglied der Stadtbildkommission des Kantons Basel-Stadt
Seit 2008 raderschallpartner ag landschaftsarchitekten bsla sia

Wolfgang Galler

www.samauinger.de, www.o-a.info, www.sonicvista.de
Dipl. Sozwirt. Univ., Berlin
Geboren 1959 in München (D)

Studium der Theaterwissenschaften, Sozialwissenschaften mit Schwerpunkt Betriebswirtschaft, Marketing, Kommunikationswissenschaften und Sozialpsychologie an der Universität Erlangen/Nürnberg mit dem Abschluss Diplom-Sozialwirt.

Video- und Musikmarketingstudium an der New York University und Jazzunterricht u.a. bei Atilla Zoller, Barry Harris und Tal Farlow in New York City. Über 20 Jahre Berufserfahrung als Künstlermanager, Musikproduzent, Labelmanager, Geschäftsführer und Musikberater u.a. für die Deutsche Schallplatten, Chico Mello, GGM Medien Konzeption Produktion GmbH, Luaka Bop, Konstantia Gourzi, Orient Express, Aziza–A, Telekom, Anna Clementi, Gisela Weinmann, Sam Auinger, Hannes Strobl, Bruce Odland, Zipfelmützen-Film und opus21-musikplus GmbH.

Eigener Musikverlag «Galler Musikverlag Berlin» mit Schwerpunkt elektronische Musik für Theaterproduktionen, ab 2012 gemeinsame Firma mit Sam Auinger mit Schwerpunkt Klanginstallationen im öffentlichen Raum. Wolfgang Galler unterrichtet ausserdem an der Universität der Künste in Berlin.

Jasmin Matros

www.la.rwth-aachen.de
Promotionsstipendiatin der Juniorforschungsgruppe «StadtLandschaft & Gesundheit», Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur, RWTH Aachen University

seit 10/2011 Promotionsstipendiatin, Juniorforschungsgruppe «Stadt Landschaft & Gesundheit», Dissertationsthema: Freiraumspezifische Wohlfühlfaktoren – Wahrnehmung, Nutzung und Aneignung städtischer Freiräume
seit 10/2011 Wissenschaftliche Hilfskraft, Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur, RWTH Aachen University
10/2010–09/2011 Freie Mitarbeiterin, Büro Grün plan, Landschaftsarchitekten, Hannover
10/2010–12/2010 Freie Mitarbeiterin, Büro Spalink-Sievers, Landschaftsarchitekten, Hannover
01/2010–09/2010 Praktikum, Büro Grün plan, Landschaftsarchitekten, Hannover
07/2008–07/2009 Auslandsaufenthalt Afrika, Asien und Australien
10/2002–09/2008 Studium Landschafts- und Freiraumplanung (Dipl.-Ing.), Fakultät Architektur und Landschaft, Leibniz Universität Hannover

Forschungsarbeiten

  • «Freiraumspezifische Wohlfühlfaktoren – Wahrnehmung, Nutzung und Aneignung städtischer Freiräume», Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur, RWTH Aachen University
  • «Kurzumtriebsplantage im Waldlabor Köln – Akzeptanz der ersten Beerntung», Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur, RWTH Aachen University
  • «Jugendliche im öffentlichen Raum», Institut für Freiraumentwicklung und planungsbezogene Soziologie, Leibniz Universität Hannover

Silvan Aemisegger

www.planungsamt.bs.ch
Projektleiter Planungsamt Basel-Stadt

Geboren 1980 in Flawil, SG

Silvan Aemisegger hat von 2002 bis 2008 Geographie und Religionswissenschaft an der Universität Fribourg studiert. Seit 2009 arbeitet er als Projektleiter im Planungsamt Basel-Stadt (Bau- und Verkehrsdepartement BS). Er bearbeitet Projekte in den Bereichen kommunale und kantonale Richtplanung, Raumkonzepte, Raumentwicklung sowie grenzüberschreitende Planungen.

Daniel Zimmermann

www.3zu0.com
Geschäftsführer, 3:0 Landschaftsarchitektur

Geboren 1970 in Wien

1985–1990 Gartenbauschule Wien-Schönbrunn
1990–1997 Studium der Landschaftsplanung und Landschaftsarchitektur, Universität für Bodenkultur in Wien sowie Leibniz Universität Hannover
1994–2000 Mitarbeit in Landschaftsarchitekturbüros in Wien, Hannover und Berlin
2000 Gründung von 3:0 Landschaftsarchitektur mit Clemens Lutz und Oliver Gachowetz
2002–2005 Lehrauftrag Universität für Bodenkultur Wien / Department für Raum, Landschaft und Infrastruktur, Inst. für Landschaftsarchitektur (ILA)
2003–2005 Lehrauftrag TU Wien / Fakultät für Architektur und Raumplanung, Inst. für Städtebau, Landschaftsarchitektur und Entwerfen; Städtebaustudio

Seit 2009 Vorstandsmitglied in der österreichischen Gesellschaft für Landschaftsplanung und –architektur (öGLA) sowie im erweiterten Vorstand der Plattform Baukultur österreich der öGLA. Daniel Zimmermann sieht sich als Gärtner und Landschaftsarchitekt. In Form von diversen Fachbeiträgen, Jurytätigkeiten und Referaten will er den Wachstumsprozess

Andres Bosshard

www.soundcity.ws
Klanggärtner, Musiker, Dozent, ZHdK Zürich

Geboren 1955 in Zürich

1974–1978 Studium der Musikwissenschaft und Kunstgeschichte an der Universität Zürich
Seit 1980 Auftritte und Tourneen als Musiker in Europa, Amerika, Japan und Indien an internationalen Musik- und Klangkunstfestivals
Seit 1995 arbeitet er im Zusammenhang mit seinen Klangarchitekturen im öffentlichen Raum zusammen mit Freiraumplanern und Architekten
2002 Klangturm Expo 02 Biel
Seit 2005 künstlerischer Dozent an der Zürcher Hochschule der Künste (vmk DKM)
2010 Forschungsauftrag mit Trond Maag vom Bundesamt für Umwelt Bern und vom Kantonalen Tiefbaumt Zürich

In Zusammenarbeit mit Grünstadt Zürich entstand 2007 sein Buch Klangspaziergänge in Zürich. Stadtklangplanung und -gestaltung bilden die aktuelle Klangvorstellungsgrenze, die er mit all seinen gemachten Erfahrungen gezielt spielerisch und listig anpeilt